Das InnovationsCentrum Osnabrück ist das neue Technologie- und Gründerzentrum der Region Osnabrück. Das ICO befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Campus Westerberg der Hochschule und Universität Osnabrück und bietet Raum für innovative und technologieorientierte Unternehmen und Start-ups!

Die Zukunft im Visier

Treffpunkt Innovation 2017

Informierten über VR- und AR-Anwendungen im InnovationCentrum Osnabrück ( v.l. ICO-Prokurist Thomas Büdden, Prof. Dr. Peter König von der Universität Osnabrück, Marina Heuermann Geschäftsführung WFO, Luca Caracciolo Chefredakteur t3n Magazin, Uwe Bahr Assmann Büromöbel, Julia Kümper Geschäftsführung Match Watch GmbH, Andree Josef Geschäftsführung Die Etagen GmbH, Enno Lohmeier Leiter Auftragsentwicklung/IT Solarlux GmbH und Prof. Dr. Philipp Lensing von der Hochschule Osnabrück). Foto: Herman Pentermann.

 

Gemeinsam mit dem Wissens- und Technologietransfer von Hochschule und Universität Osnabrück hat das InnovationsCentrum Osnabrück mittelständische Unternehmen aus Stadt und Landkreis zum Treffpunkt Innovation eingeladen. Unter dem Motto „Virtual und Augmented Reality – die Zukunft im Visier“ informierten sich über 100 Unternehmensvertreter zu den Einsatzmöglichkeiten dieser Technologien im Unternehmen.

Mit Anwendungen virtueller Realität können mit geschlossenen Datenbrillen Nutzer ihre visuelle Wahrnehmung rein auf virtuelle Darstellungen in 3D-Format lenken. So können zum Beispiel geplante Maschinenbauteile von innen betrachtet werden und auf virtueller Ebene Funktionsprüfungen vorgenommen werden. Ebenso können zum Beispiel geplante Räume mit einem wirklichen 3D-Eindruck ausgestattet werden. Derartige Lösungen setzt zum Beispiel die Meller Firma Solarlux zur Präsentation und zur konkreten Planung bei Kundenprojekten für Wintergärten und Faltwände ein.  Die Osnabrücker Firma Salt and Pepper stellte ein Entwicklungsprojekt mit Hochschule und Universität Osnabrück vor, bei dem Produktions- und Betriebsbauplanung über eine VR-Brille simuliert und somit virtuell getestet werden können. Bei Augmented Reality Lösungen wird demgegenüber die tatsächliche Realität um zusätzliche Informationen über eine Datenbrille ergänzt. So präsentiert zum Beispiel die Firma Büromöbel Assmann den Kunden neue Büromöbel in deren tatsächliche Umgebung. Es werden also zusätzliche Informationen in die tatsächliche Umgebung projiziert. Derartige Anwendungen werden zum Beispiel auch bei der Wartung von Maschinen und Anlagen eingesetzt und können Monteuren die Arbeit wesentlich erleichtern.

Mit seinem Keynote-Vortrag „A Deep History of VR“ gelang es Luca Caracciolo, Chefredakteur t3n-Magazins aus Hannover, den Teilnehmenden ein tieferes Verständnis dieser neuen Medien zu vermitteln. Durch die Kombination aus historischen, philosophischen und psychologischen Betrachtungen und nicht durch eine rein technische Darstellung, näherte er sich dem Thema an.

Die Besucher konnten sich in einer vorhergehenden Ausstellung im ICO bei regionalen Anbietern von Augmented und Virtual Reality-Lösungen informieren und selbst testen, welche gewerblichen Anwendungen bereits jetzt angeboten werden.