Das InnovationsCentrum Osnabrück ist das neue Technologie- und Gründerzentrum der Region Osnabrück. Das ICO befindet sich in unmittelbarer Nähe zum Campus Westerberg der Hochschule und Universität Osnabrück und bietet Raum für innovative und technologieorientierte Unternehmen und Start-ups!

Osnabrücker Studierende sind innovativ und kreativ

In der Mitte des Bildes sind die Gewinner des Ideenwettbewerbs 2016 der beiden Osnabrücker Hochschulen mit Ihren Siegerprämien abgebildet. Eingerahmt werden Sie von den Mitgliedern der Jury.

 
Prämierung des 7. Ideenwettbewerbs der beiden Osnabrücker Hochschulen

(9. Januar 2017) Mit dem Ziel, den Gründergeist bei den Studierenden zu wecken und unternehmerisches Denken und Handeln zu fördern, findet jedes Jahr der Ideenwettbewerb der Osnabrücker Universität und Hochschule statt. Diesmal waren Kreativität, Innovation und Realisierbarkeit die Herausforderungen, denen sich 24 Studierende und Mitarbeiter der Hochschuleinrichtungen stellten und ihre Ideen Ende November beim Gründungsservice der Osnabrücker Hochschulen einreichten.

Im Rahmen der Abschlussveranstaltung der Workshopreihe „Existenzgründung“ im InnovationsCentrum Osnabrück hat ebenfalls die Prämierung des Ideenwettbewerbs stattgefunden.

Die Entwicklung außergewöhnlicher und innovativer Ideen zeigt das Potenzial der gründerfreundlichen Generation Y, wie die jetzigen Studierenden auch genannt werden. Sie beschäftigen sich mit Gründungsideen, um Neues zu schaffen. Sie verfügen über einen souveränen Umgang mit digitalen Technologien und Medien. Diese Generation ist interkulturell aufgeschlossen, besitzt umfassende Fremdsprachenkenntnisse und mag internationale Mobilität. Darüber hinaus zeigen Studien, dass ca. 60% sich als Freelancer eine Zukunft vorstellen können.

„Dass von den vielen eingereichten Ideen nur drei Teams am Ende mit einem Preisgeld bedacht wurden, ist nicht schlimm. Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen der Seminare und des Ideenwettbewerbs haben sich intensiv mit Unternehmertum und/oder ihrer Idee beschäftigt und sind somit Gewinner.  Das Denken in Geschäftsmodellen ist für alle Beteiligte nur von Vorteil“, meint Reinhard Hoffmann, Gründungsberater und Coach der Osnabrücker Hochschulen, und ergänzt: „egal, ob sie in Zukunft als Entrapreneure oder Intrapreneure innovativ sind, die Teilnahme an den Workshops des Gründungsservice und des Wettbewerbs erweitert ihre Handlungskompetenz“.

13 Teilnehmende, die an der Workshopreihe komplett teilgenommen haben, erhielten aus der Hand von Herrn Dr. Holtkamp, Leiter des Wissen- und Technologie-Transfer der Universität und Hochschule, ein Teilnehmer-Zertifikat. Anschließend überreichte Herr Professor Lehmann, Vizepräsident der Hochschule Osnabrück für Forschung, Transfer und Nachwuchsförderung, den Gewinnern des Ideenwettbewerbs Ihre Geldprämien. Eine fachkundige Jury aus der Wissenschaft und Führungskräften der Gründungsorganisationen der Region Osnabrück hatten zuvor die Ideen bewertet und die Gewinner ermittelt.

Als erste Sieger-Idee, dotiert mit 1.000 €, wurde die „hyperspektrale Fernerkundung“ von Florian Beyer und Martin Kanning ausgezeichnet. Die Gewinner stammen aus dem Fachbereich Mathematik/ Informatik der Universität und promovieren auf dem Gebiet der Geoinformatik. Die Gründungsidee basiert als Hauptgeschäftsgrundlage auf einer technischen Prozessinnovation. Die von ihnen entwickelte Technik liefert einen enormen Informationsgehalt und ist, gemessen am heutigen Stand der Technik, kostentechnisch und zeitlich effektiver.

Die Siegerprämie von 500 € für den 2. Platz erhielt ein Team der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur (AuL). Die vier Studierenden Karen-Marleen Flachmann, Moritz Bauer, Daniel Hennig und Benjamin Müller der Hochschule Osnabrück vereinen die Themen Arbeitsschutz und Gesundheitsmanagement.  Sie planen die Gründung eines Beratungsunternehmens für die klein- und mittelständisch geprägte Garten- und Landschaftsbaubranche. Mit ihrem Know-how bieten sie den Unternehmen messbare Kundenvorteile, indem die Unfallzahlen reduziert und darüber hinaus der Krankenstand optimiert werden kann. 

Die dritte Sieger-Idee, mit einem Preisgeld von 250 € ausgestattet, stammt ebenfalls von einem Team der Fakultät Agrarwissenschaften und Landschaftsarchitektur (AuL). Die Idee, Insektenlarven als alternative Proteinquelle zu nutzen, stammt von den beiden Studierenden Julius Meine und Hermann Reinecke der Hochschule. Diese Ideenskizze verdient ihre Wertschätzung durch ihre Nachhaltigkeit und ihrem enormen Beitrag zum Umweltschutz. Sie reagiert auf die Megatrends wie Klimawandel und Ökologisierung sowie auf die zunehmende Energie- und Ressourcenverknappung.